Wie in jedem Jahr verwandelten die Jecken bei der Kostümsitzung des Dreiborner Vereinsbundes den ehrwürdigen Saal Hilgers am Samstag und Sonntag in ein Tollhaus der ausgelassenen Karnevalslaune. Dies wurde schon beim Einzug des Prinzen Christoph I. (Huppertz) und seiner Prinzessin Katharina I. deutlich, die zusammen mit dem Publikum in dem ausverkauften Saal durch das Wochenende feierten. Besondere Begeisterung ernteten die Wortbeiträge, die aus Dreiborn selber kamen und das Geschehen im Dorf glossierten. Riesenapplaus spendeten die Jecken den Rednern Werner Kasper undReiner Wolter. Ronny Berners, Christoph Steffen und Markus Wiesen, alle drei ehemalige Tollitäten, traten als „Das gesprengte Dreigestirn“ auf und boten eine wunderbare Dreiborn-Adaption der Fernsehshow „Herzblatt“. Danach scheuchten „Die Pittermänncher“ mit ihren Stimmungsliedern Prinzenpaar und Elferrat mitsamt Sitzungspräsident Günter „Wim“ Jäger auf die Bänke, wo sie ausgelassen feierten und mitsangen. Nach der Darbietung der Tanzgarde des Vereinsbundes bereiteten die Freundinnen der Dreiborner Prinzessin noch eine Überraschung, indem sie ihr zu Ehren eine „Verbrecherjagd“ auf die Bühne brachten. Auch wenn damit das Bühnenprogramm am Ende war, die Stimmung hielt noch an, und so klangen noch etliche „Drommer Alaaf“ durch die Dreiborner Nacht.
Quelle: Kölner Stadtanzeiger
Bruno Ix - Ein Karusell dreht sich im Kreis
(08. Februar 2012, 20:30 Uhr)
Dreiborn. Wie in allen Büchern des Bruno Ix geht es im jetzt erschienenen Band mit dem Titel „Ein Karussell dreht sich im Kreis“ um das Thema Kirche und Religion, in diesem Fall das Ereignis des Papstbesuches im vergangenen Jahr in Deutschland.
Seit über 40 Jahren ist der mittlerweile 75-jährige Ix Pfarrer und Seelsorger in Dreiborn. In seiner Kirche sieht er trotz aller Kritik viel Gutes und ist ihr treu – jedoch nicht bedingungslos. Im Unterschied zu seinen bisherigen Büchern stellt er jedoch keine Forderungen mehr. Er hat eingesehen, dass er „ohnehin auf taube Ohren stößt“. Mit einer gewissen Resignation stellt er fest: „Das Karussell dreht sich weiter.“ Und ergänzt: „Ich kämpfe nicht mehr gegen etwas an. Das bringt nur Nichtbeachtung. Für mich ist das eine Form der Menschenverachtung beziehungsweise Aggression.“ Dennoch gelte es für ihn, „Nischen und Oasen“ innerhalb der Kirche zu suchen und zu finden, anstatt komplett zu resignieren oder gar aus der Kirche auszutreten.
Durch seine langjährige seelsorgerische Tätigkeit und die vielfachen Kontakte zu den Menschen sind ihm deren mannigfaltige Probleme nicht fremd. Lösungen stimmten nicht immer überein mit den Vorgaben der Kleriker und Fundamentalisten der katholischen Kirche. Darin sieht er die großen Konflikte, die sich nach seiner Auffassung bei gutem Willen aller Beteiligten lösen ließen. Für ihn steht es fest: „Die Krise der Kirche ist hausgemacht!“ Ix erkennt zwar immer noch das System als solches an, jedoch: „Wo es anfängt, unmenschlich zu werden, sage ich ,Nein’ dazu.“
Dabei kommt er – für ihn eines der wichtigsten Themen – wieder auf die Abschaffung des Zölibats zu sprechen, was er befürwortet – ebenso wie den Einsatz von Frauen im Priesteramt. Auch die Festsetzung der Gottesdienst-Zeiten, die sich den Gepflogenheiten der Menschen anpassen, sei für ihn ein wichtiges Thema. In seinem jetzt erschienenen Buch nimmt Bruno Ix in kurzen Erzählungen den im vergangenen Jahr stattgefundenen Papstbesuch in Deutschland zum Anlass, neben der verheirateten Sekretärin des Papstes auch Jesus in verschiedenen menschlichen Gestalten in Zwiegesprächen auf Fragen – auch zum Verhalten des Papstes in verschiedenen Situationen im Rahmen des Staatsbesuches – einzugehen.
Dabei werden die „gewissen Peinlichkeiten der Begegnungen“ – beispielsweisemit dem homosexuellenBerliner Bürgermeister Klaus Wowereit, dem in zweiter Ehe verheirateten Bundespräsidenten Christian Wulff und letztlich mit Würdenträgern der evangelischen Kirche – von dem Dreiborner Pfarrer nicht ausgelassen und entsprechend kommentiert. Und dabei schneiden nach seiner Auffassung Papst und Bischöfe in ihrem Verhalten und ihren Reaktionen nicht besonders gut ab. Pfarrer Bruno Ix ist bekannt dafür, dass er unerschrocken und aufrecht seine Meinung – nicht nur in seinen Büchern – ausdrückt. Auch dafür ist er geachtet über seine Gemeinde hinaus. „Meine Intention ist es, durch mein Wirken an der Basis Kirche wieder glaubwürdig zu machen. Ich tue nichts anderes, als die Menschlichkeit Jesu zu leben.“
Bruno Ix: „Ein Karussell dreht sich im Kreis“, erschienen im Verlag „Books on Demand GmbH“, Norderstedt, ISBN 978-3-8448-0060-9, zum Preis von 5,50 Euro. Erhältlich in Buchhandlungen oder direkt im Pfarramt Dreiborn.
Quelle: Kölnische Rundschau
Mutwillige Verschmutzung des Wartehäuschens an der Kirche
(16. Januar 2012, 18:00 Uhr)
(Per Klick vergrößert sich das Bild)
Nachdem uns (Daniel Jäger und Sven Kirch) aufgefallen war, dass unser frisch saniertes Bushaltehäuschen im Mittelpunkt des Dorfes, das direkt an der Kirche und somit unmittelbar im Blickfeld des Durchsgangsverkehrs liegt, mutwillig verschmutzt worden war, beschlossen wir kurzfristig zu Schwamm und Bürste zu greifen und dem Häuschen neuen Glanz zu verschaffen.
Unserer Meinung nach ist solch eine Verschmutzung öffentlicher Einrichtungen wirklich eine Unverschämtheit, in erster Linie gegenüber derer, welche diese Haltestelle mit viel Mühe und Fleiß saniert haben, desweiteren gegenüber Busreisenden, welche sich in diesem Häuschen gerne aufhalten wollen und nicht zuletzt gegenüber des gesamten Dorfes, denn wie bereits erwähnt liegt diese Haltestelle im Dorfmittelpunkt und repräsentiert somit das Ansehen unseres Dorfes.
Wir und viele weitere andere sind von solch einer Tat zutiefst enttäuscht und sind der Meinung, dass solch ein Verhalten die Einstellung bestimmter Personen gegenüber des Dorfes zum Ausdruck bringt.
Wir bitten Sie / euch falls Sie / ihr Hinweise zur Tat, oder ähnlichen Taten im Dorf haben / habt, uns dies per E-Mail mitzuteilen, mit Hinweisen wird vertraulich und anonym umgegangen.
Im Turm der Burg Dreiborn in Schleiden (Kreis Euskirchen) ist die Leiche eines 54-jährigen Mannes entdeckt worden.
Den Ermittlungen zufolge hatte er am Freitag den Turm renoviert und sich dann in einem Zimmer schlafen gelegt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bekannte fanden ihn wenig später tot auf.
Die Polizei berichtete, der Mann habe in seinem Schlafraum zwei Gasöfen angemacht, weil er den Raum offenbar aufheizen wollte. Die Ermittler gehen von einem Unglück aus. Weitere Erkenntnisse zur Todesursache soll eine Obduktion bringen.
Dreiborn. Der starke Wind und der einsetzende Schneefall wurden am Donnerstagabend bei Dreiborn gleich zwei Autofahrern zum Verhängnis. Der Wagen eines 47-Jährigen aus Dreiborn wurde auf der Landstraße 207, die der Mann von Schöneseiffen Richtung Dreiborn befuhr, von einer Windböe erfasst. Zur Unfallzeit gegen 19 Uhr herrschte zudem dichtes Schneetreiben. Der Fahrer verlor die Kontrolle über das Auto. Der Honda wurde in Höhe „Giefling“ in den Straßengraben gedrückt. Hinter dem Straßengraben prallte das Auto gegen einen Telefonmast. Der Mast zerbrach in drei Teile, die Spitze prallte auf das Wagendach. Der Fahrer überstand den Unfall unverletzt. Die Feuerwehr Dreiborn wurde zur Unfallstelle gerufen, um auslaufende Betriebsstoffe zu sichern. Außerdem befreiten die Wehrleute den Wagen von den abgebrochenen Mastteilen. Die Polizei kassierte von dem Autofahrer ein Verwarnungsgeld. „Wegen nicht angepasster Fahrweise“, erklärte die Pressestelle der Polizei in Euskirchen gestern: „Bei den derzeit vorherrschenden Wetterlagen verlangt der Gesetzgeber eine angepasste Fahrweise.“ Nur unweit dieser Unfallstelle kam es am Donnerstag zu einem weiteren witterungsbedingten Unfall. Ein 23 Jahre alter Autofahrer aus Dreiborn war gegen 18.10 Uhr auf der K 66 von Dreiborn in Richtung Scheuren unterwegs. Laut Polizei verlor er auf der schneeglatten Fahrbahn in einer aufgefahrenen Spurrille die Kontrolle über seinen Wagen. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Baum. Der 23-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Quelle: Kölnische Rundschau
„Carmens“ Auftritt begeisterte
(07. Januar 2012, 16:30 Uhr)
Gemünd. Musik kennt bekanntlich keine Grenzen. Dass sie auch Jahre verbindet, wird seit einigen Jahren im Großen Kursaal in Gemünd für Konzertliebhaber demonstriert. Der Musikverein „Concordia“ Dreiborn lud am Freitagabend wieder zum Jahreskonzert ein. Zahlreiche Besucher waren gekommen, ließen sich von der Musik inspirieren und sparten nicht mit Applaus. Eingebunden in das Jahreskonzert waren der Kirchenchor Dreiborn und der „MGV Eintracht 1879 Hausen – gemischter Chor“. Beide Chöre werden von dem Musikpädagogen Wolfgang Gerhards geleitet. Sie probten auch gemeinsam.
Sangeskunst auf hohem Niveau
Was die Sängerinnen und Sänger boten, war Sangeskunst auf hohem Niveau. Die Choristen bestritten den ersten Teil des Konzerts. Zum Auftakt brachten sie „Lieder singen wie helles Sonnenlicht“ zu Gehör und besangen die „Christnacht“ und „Als die Welt verloren“. Diese Lieder hatte der Dirigent für die Choristen umgeschrieben. Das „Ehre sei Gott“ war ein Lob an die Geburt Jesu. Mit „Free at last“, „Oh when the saints“ und I shall overcome“, boten sie auch Lieder in englischer Sprache. Weitere Höhepunkt waren das „Hochzeitslied“ aus „Udine“ von Albert Lortzing, der „Zigeunerchor“ aus „Troubadour“ von Giuseppe Verdi und das „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet. Dabei glänzte vor allem die Solistin Isabell Gilles-Birth. Ihr Auftritt war eine Augen- und Ohrenweide. In ihrem langen, roten Kleid wirke sie, wie man sich Carmen vorstelle, so der begeisterte Moderator Manfred Steffen. Die Sängerin stammt aus Hausen und hat Gesang studiert. Mit dem Stück „Das Zauberwort“ verabschiedeten sich die Choristen von einem dankbaren Publikum.
Musikalisch beschwingt starteten nach der Pause die Musiker der „Concordia“ unter ihrem neuen Dirigenten Franz-Josef Strick, der beim Weihnachtskonzert in Dreiborn sein Debüt gab. Eröffnet wurde der zweite Teil des Konzerts mit dem „Hymnischen Musikspiel“ von Gustav Lotterer, gefolgt von einem „Andrew-Lloyd-Webber-Portrait“, „Mood Romantic“ und dem Trentschiner Musikanten-Marsch „Texti laku“ von Walter Tuschla. Mit dem Stück: „Wir Musikanten“ leitete der Musikverein über in Polka- und Walzerklänge.
Die beiden Moderatoren Anne und Manfred Steffen, die die Stücke gekonnt vorstellten, baten schließlich darum, dass nicht nur die Sportvereine, sondern auch die Musikvereine in der Öffentlichkeit mehr Anerkennung finden sollen, was mit Applaus bedacht wurde. Sie luden die Zuhörer dazu ein, sich eine Eintrittskarte für die am 18. März 2012 stattfindende Kino-Eröffnung in Vogelsang , wo alle Musikvereine der Stadt Schleiden sich ein Stelldichein geben, zu sichern.
Zum Abschluss eines anspruchsvollen Konzerts bot der Musikverein zusammen mit den beiden Chören das Steigerlied „Glück auf“. Mit der Zugabe, dem – wie Steffen sagte – „Rausschmeißer-Marsch“ „Gruß an Kiel“, verabschiedete sich der Musikverein von seinem Publikum. Die Musiker der „Concordia“ leiteten mit dem gemeinsamen Konzert ihr 60. Bestehen ein, das im Mai gefeiert wird.
Quelle: Kölnische Rundschau
Dreiborn hat Zukunft ???
(23. Dezember 2011, 23:41 Uhr)
Liebe Dreibornerinnen und Dreiborner,
für unser Dorf geht ein bewegtes Jahr zu Ende. Der Bürgerwindpark steht kurz vor dem Start, wir haben den 2. Platz im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Kreis Euskirchen erreicht und zum Jahresende kommt die Botschaft: In 2012 wird die Filiale der KSK schließen. Das ist der Punkt an dem wir zum ersten mal Fragezeichen hinter die Aussage „Dreiborn hat Zukunft“ setzen.
Wir können den demographischen Wandel und eine Landflucht nicht aufhalten, aber wir können und müssen das selbst beeinflussen so gut es geht.
Wir treten im Moment in der Presse nicht wie andere Dörfer auf um der Schließung der KSK Filiale entgegen zu wirken. Das machen wir ganz bewusst. Populismus hilft uns da nicht weiter.
Wir stehen aber mit den anderen betroffenen Dörfern in Verbindung und versuchen Aktionen zu koordinieren. Wir denken das ist der richtige Weg.
Für 2012 tun sich allerdings auch erfreuliche Möglichkeiten auf. Im LEADER-Projekt ergibt sich eventuell die Möglichkeit den Platz vor dem Jugendheim in Verbindung mit einem barrierefreien Zugang zur Kirche neu zu gestalten. Wir wollen dazu im März zu einer Bürgerversammlung einladen.
Euch und Euren Familien wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr.
Euer Team von „Unser Dorf hat Zukunft“, Gerd Wolter
Betroffen sind die Standorte in Lommersum, Stotzheim, Kirchheim, Großbüllesheim, Firmenich, Arloff, Dreiborn, Zingsheim, Marmagen und Schmidtheim. In drei weiteren Filialen wird es nur noch Automaten geben.
Die KSK-Vorstände Udo Becker und Hartmut Cremer (rechts) gaben die Filial-Schließungen am Montag bekannt. (Bild: Sprothen)
Kreis Euskirchen -
Die Kreissparkasse (KSK) Euskirchen, die bis dato 30 stationäre und eine mobile Geschäftsstellen betrieb, macht im nächsten Jahr zehn ihrer Zweigstellen dicht. Dies verkündeten am Montag die beiden KSK-Vorstände Udo Becker und
Hartmut Cremer
im Rahmen einer Pressekonferenz im Sparkassenzentrum in Euskirchen.
Betroffen sind die Standorte in Lommersum, Stotzheim, Kirchheim, Großbüllesheim, Firmenich, Arloff, Dreiborn, Zingsheim, Marmagen und Schmidtheim. Überdies wird die mobile Geschäftsstelle aufgegeben, die lediglich noch Dollendorf freitagnachmittags anfuhr. In den Filialen in Dahlem, Nettersheim und im Sparkassenzentrum in Euskirchen wird die KSK in Zukunft nur noch mit Selbstbedienungs-Automaten vertreten sein. Der Aufsichtsrat habe diese Entscheidung am Montag mit „breiter Mehrheit“ getroffen, so Becker.
Starke Online-Nutzung
Betriebswirtschaftliche Erwägungen hätten hierbei eine absolut untergeordnete Rolle gespielt, betonten die beiden Bänker. Cremer: „Bei rund 14 Millionen Sachkosten fällt die Pacht für die zumeist recht kleinen Geschäftsräume kaum ins Gewicht.“ Vielmehr reagiere die KSK auf das Verhalten ihrer Kunden, die bei dem Geldinstitut rund 75.000 Privatgirokonten führen. Bundesweit würden 74,7 Prozent aller Bankkunden das Internet für ihre Geschäfte nutzen – allein im vergangenen Jahr seien 2,7 Prozent dazugekommen.
In den Zweigstellen, die komplett dichtgemacht werden, würden im Durchschnitt etwa 700 Privat-Girokonten geführt, aber nur ein verschwindend geringer Bruchteil der Kunden nehme die Beratung vor Ort in Anspruch. Die meisten würden den Kontakt mit den Beratern der KSK dort suchen, wo sie arbeiten, ihren Hausarzt haben oder ihre Einkäufe tätigen. Becker nannte als Beispiel die Filiale in Arloff, wo die Konten eigentlich nur aus rein statistischer Sicht geführt würden: „Diese Kunden frequentieren hauptsächlich die Geschäftsstelle Bad Münstereifel-Vorstadt.“
Und die soll ebenso wie die Filialen in Euskirchen-Weststadt, Kommern und
Flamersheim
erheblich aufgewertet und zu einem „Beratungszentrum“ werden. Davon betreibt die KSK derzeit 13, in Zukunft werden es somit 17 sein. Dort sei der dann aufgestockte Mitarbeiterstab besser in der Lage, die Wünsche der Kunden zu erfüllen, als in den Mini-Zweigstellen, wo man laut Cremer „entweder gar nichts zu tun hat, oder gleich drei Kunden auf einmal beraten soll“.
Gemünd. „Wo wären wir ohne Sie? Wo wäre unsere Gemeinschaft ohne Sie? Und jetzt sage ich es konkret: Wo wäre die Stadt Schleiden ohne Sie, verehrte Preisträger?“, sagte Rolf Hörnchen, Sprecher der Arbeitsgruppe „Förderung des Ehrenamts“, die für die Stadt Schleiden arbeitet und bereits zum zweiten Mal Preise zur Förderung des Ehrenamtes verlieh. Ein Budget von 15 000 Euro stand dafür zur Verfügung.
Die Veranstaltung fand nicht ohne Grund im Advent statt, wie Hörnchen in seinem Grußwort erklärte. Die Nähe zum Tag des Ehrenamtes und die Adventszeit zum Jahreswechsel wurden bewusst gewählt. „Nicht, weil es eine Zeit der Geschenke ist, sondern eine Zeit zum innehalten, zum verweilen oder zum Rückblick“, so Hörnchen. [...]
(Quelle: Kölnische Rundschau)
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Schleiden-Dreiborn. Prinzenproklamationen gibt es viele in diesen Tagen, und oft sickern die Namen der „Verdächtigen“ schon vorher durch. Nicht so in Dreiborn, da schwieg sich die Findungskommission eisern aus: Bis zu dem Augenblick, an dem der neue Prinz Karneval seine Mütze aufsetzte, wussten nur drei Leute, den zukünftigen Potentaten mitgerechnet, wer diesmal die Narrenschar anführen würde. Und so war es auch wieder in diesem Jahr bei der feierlichen Sessionseröffnung durch den Vereinsbund Dreiborn in der Gaststätte „Op D'r Kräng“ eine gelinde Überraschung, als der Vorsitzende des Spielmannszuges Dreiborn, Christoph Huppertz, selbst vortrat, um die Insignien der Prinzenwürde zu übernehmen. Schnell zog er seine strahlende Frau Katharina neben sich, die als Prinzessin nun den Ort karnevalistisch repräsentieren wird. Huppertz hatte schon im Jahr 2006 als Bauer Dreigestirnsluft geschnuppert. Er freute sich sichtlich über die neue Würde. Prinzessin Katharina I. ist dem Karneval als ehemalige Gardetänzerin und Trainerin des Tanznachwuchses verbunden. Der Vorjahresprinz André hatte sich vorher mit seiner Prinzessin und zukünftigen Frau Jeannine schon von seinen närrischen Untertanen verabschiedet und war im Kreise der Altprinzen vom Vorsitzenden des Vereinsbundes, Herbert Stoff, mit dem Prinzenorden dekoriert worden. Nun übergab er seinem Amtsnachfolger die Kette.
(Quelle: Kölner Stadtanzeiger)
Unser Dorf hat Zukunft - Dreiborn erreicht den 2. Platz im Kreis Euskirchen
(17. September 2011, 19:50 Uhr)
Mitte August haben die
Dreiborner aus der Presse erfahren dass sie beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"
unter den ersten 12 im Kreis Euskirchen sind. Die Siegerehrung wurde für den 100. Geburtstag des Kreisverband der Gartenbau- und Verschönerungsvereine Euskirchen e.V. am 17. September vorgesehen.
Es wurde spannend bis zur letzten Minute, denn niemand hat die Platzierung verraten. Selbst die Festschrift wurde am Samstag erst nach der Siegerehrung verteilt weil darin schon die Sieger genannt wurden. Am Samstag machten sich Herbert Stoff, Kurt Heinen, Manfred Steffen und Gerd Wolter auf den Weg nach Kommern und waren schon etwas verwundert und doch sehr überrascht als Dreiborn sich nicht unter den neun 4. Plätzen befand. Schnell war klar: Das ist die Teilnahme am Landeswettbewerb im nächsten Jahr. Neben Floisdorf (3. Platz) und dem Sieger Billig wird Dreiborn im Jahr 2013 erstmals an diesem Wettbewerb teilnehmen und den Kreis Euskirchen vertreten.
"Die Ehrenurkunde gilt der ganzen Bürgerschaft von Dreiborn" so Gerd Wolter. "Wir hätten niemals mit diesem Platz gerechnet als wir uns 2010 auf den Weg machten und etwas Positives an der Teilnahme für unser Dorf entdeckten. Der 2. Platz zeigt aber dass wir auf dem richtigen Weg sind." Herbert Stoff, Kurt Heinen und Manfred Steffen sind sich einig: "Jetzt gilt es die ganzen Themenbereiche noch professioneller darzustellen. Von der Bewertungskommission des Kreises Euskirchen wurde uns Hilfestellung zugesagt. Wir werden die einzelnen Bewertungspunkte in den nächsten Wochen intensiv mit der Kommission diskutieren."
Neues Bestellformular
(01. September 2011, 22:10 Uhr)
Sehr geehrte Besucher,
wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, die Bestellung für Sie bequemer und einfacher zu gestalten.
Ab sofort können Sie die Bücher und Postkarten (zukünftig höchstwahrscheinlich auch weitere Artikel wie z.B. Tassen o.Ä.) bei uns unter http://bestellungen.dreiborn.eu bestellen.
Eine Übersicht aller Artikel finden Sie unter http://shop.dreiborn.eu, von dort aus können Sie per Klick auf den Hintergrund direkt zum Bestellformular weitergeleitet werden.
Sie finden das Programm dort auch als PDF-Download, Sie können es sich gerne herunterladen und beispielsweise erneut ausdrucken.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und einige nette Stunden mit guter Unterhaltung.
Unser Dorf hat Zukunft - Dreiborn unter den ersten 12 im Kreis Euskirchen
(21. August 2011, 21:52 Uhr)
Liebe Dreiborner,
ich habe diese Meldung wie so viele auch erst aus der Zeitung erfahren. Ich freue mich dass wir mit unserem Team Dreiborn vorstellen konnten und bei der Jury überzeugen konnten.
Mein Dank geht an alle die an der Vorbereitung mit gearbeitet haben. Vor allem sind das Verena Wolter, Kurt Heinen, Rolf Jöbges, Herbert Stoff, Frank Haas, Werner Kaspar und jetzt auch Manfred Steffen.
Wir haben das zusammen gestellt und vorgetragen was die Dreiborner Bürger zum Teil in vielen Jahren geleistet haben und für selbstverständlich empfinden. Der Dank geht also auch ganz besonders an die Dorfbevölkerung!
Am 17.09.11 werden wir wissen ob Dreiborn unter den ersten drei Dörfern im Kreis ist und dann im nächsten Jahr am Landeswettbewerb teilnehmen wird.
Ich bin schon sehr gespannt.
Ihr Gerd Wolter
Junge Frau aus der Eifel geht für ein Jahr nach Bolivien
(17. August 2011, 21:55 Uhr)
Aus der Eifel für ein Jahr nach Bolivien: So sieht die aktuelle Lebensplanung für eine junge Frau aus der Nordeifel aus. Magdalena John aus Dreiborn ist auf großer Reise. Sie geht für ein Jahr als «Weltwärts»-Freiwillige nach Südamerika.
Seit Freitagabend ist sie mit zwei weiteren Freiwilligen auf dem Flug über Sao Paulo und Santa Cruz nach Sucre, der verfassungsmäßigen Hauptstadt des Landes.
Fast ein Jahr dauerte die Vorbereitung auf das bolivianische Abenteuer der Abiturientin des Clara-Fey-Gymnasiums in Schleiden. Über die Internetseite der Bolivien-Brücke und nach dem Infotag des SDFV (Soziale Dienste für Frieden und Versöhnung im Bistum Aachen) im September vorigen Jahres in Aachen entschied sich Magdalena zu einer Bewerbung.
Der Verein Bolivien-Brücke ist ein Netzwerk von Personen, Gruppen und Initiativen im Raum Düren, Jülich und der Städteregion Aachen, die Kontakte und Partnerschaften mit Bolivien haben. Neben der Entsendung von Freiwilligen seit jetzt vier Jahren in Partnerprojekte hilft die Bolivien-Brücke vor allem, das Wissen um bolivianische und indigene Kultur in Schulen und Gruppen unserer Region hineinzutragen.
Trotz vieler Informationen an die Adresse der Gymnasien im Bereich der Nordeifel und der Städteregion ist Magdalena eine der wenigen Bewerbungen aus der Region für die drei durch das Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit finanziell unterstützten drei «weltwärts»-Freiwilligenplätze der Bolivien-Brücke. So kommen die anderen mit ausgereisten Freiwilligen für die beiden anderen Projekte aus Bayreuth und Apelern in Niedersachsen.
(Quelle: Aachener Zeitung)
Neues von Unser Dorf hat Zukunft
(30. Juli 2011, 23:10 Uhr)
Am 11.07.11 um 11.45 Uhr war es so weit. Unter dem Vorsitz von Franz Unterstätter besuchten die sechs Mitglieder der Bewertungskommission Dreiborn. Die Stadt Schleiden wurde durch Horst Klöcker vertreten.
Im Jugendheim wurde Dreiborn mit den verschiedenen Themenbereichen von Herbert Stoff, Kurt Heinen, Werner Kaspar, Manfred Steffen und mir kurz vorgestellt. Frank Haas hatte einen Dorfrundgang zu Papier gebracht der demnächst im Internet und als Flyer gestaltet werden soll.
Draußen erfolgten Erklärungen zum Jugendheim, Jugendheimvorplatz und Kirche, sowie zur neu gestalteten Wartehalle. Dann ging es mit den Bussen von Heinz Dartenne und Herbert Stoff auf Tour. Vorbei am „Auerhahn“ von Kurt Jäger zur Grundschule, Friedhof, Kindergarten, Turnhalle, Bolz- und Spielplatz und Vereinshaus. Am Sportplatz und Mehrzweckgebäude vorbei konnten die Mitglieder einen „Eifelblick“ bis zur Hohen Acht genießen. Vorbei an den Kapellen und renovierten Fachwerkhäusern ging die Fahrt über Oberstraße und Wollseiffener Straße zum Alten Friedhof. Hier wurde über die Burg Dreiborn, den Drei Brunnenpark, die alte Kapelle und den Dorfsaal berichtet.
Den Abschluss bildetet ein Besuch am Wildbeobachtungspunkt. Ein anwesender Ranger vom NP Eifel konnte Erklärungen zur Wildbeobachtungsstation und zum Nationalpark beisteuern. Ein Besuch während der Hirschbrunft wurde der Kommission ans Herz gelegt. Die Abschlussbesprechung fand ebenfalls in der Wildbeobachtungsstation statt.
Aus dem Kreis Euskirchen haben 44 Dörfer teilgenommen. Aus dem Stadtgebiet Schleiden waren dies Wintzen, Broich, Kerperscheid, Herhahn, Morsbach, Berescheid, Schöneseiffen Harperscheid und Dreiborn. Die beiden Gewinner des Kreiswettbewerbs werden Mitte September bekannt gegeben.
Für die Zukunft haben wir uns vorgenommen mehr Informationen ins Dorf zu bringen damit Sie Gelegenheit haben sich an den Aktionen besser zu beteiligen.
Ihr Gerd Wolter
Altpapier
(26. Juli 2011, 15:40 Uhr)
Wir bitten alle Gemeindemitglieder ihr Altpapier nur fest gebündelt in Kartons
am Altpapiercontainer abzuliefern. Außerdem sollte das Papier erst abgeladen werden,
wenn die Container bereit stehen.
Es ist sehr ärgerlich, wenn alle angrenzenden Gärten und Felder durch
herumfliegendes Papier verunreinigt werden.
Bitte ersparen Sie den Vereinen und Anwohnern unnötige Aufräumarbeiten.
Vielen Dank.
Ein Aufruf von Werner Kaspar
(22. Juli 2011, 23:42)
Hallo Tippfreunde bei 1 live,
leider geht es in der Spielzeit nicht mehr,dass sich eine Kneipe,Restaurant oder ein Bistro an der Tippaktion beteiligt. Dennoch bitte ich Euch,Euch unter dem Verein"Onkel Werners Werkstatt" anzumelden.
Vielen Dank Werner K.
Neues Stadtratsmitglied aus Dreiborn
(15. Juli 2011, 21:40 Uhr)
Liebe Mitbürger aus Dreiborn und Berescheid, aufgrund des Rücktritts eines Gemünder Stadtverordneten bin ich nun frisch in den Rat der Stadt Schleiden berufen worden. Ein Stadtverordneter benötigt intensive Rückmeldungen von Seiten der Bevölkerung, also von Ihnen, damit er die Belange möglichst Vieler berücksichtigen kann. Ich möchte mich vor allem für den Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur unserer Orte einsetzen. Des Weiteren halte ich die Entwicklung des Tourismus im Hinblick auf den Nationalpark für wichtig. Falls Ihnen etwas auf dem Herzen liegt oder Sie eine Verbesserungsidee haben, bitte wenden Sie sich an mich! Vielleicht kann ich dabei behilflich sein, trotz aller finanziellen Engpässe das Eine oder Andere in die Tat umzusetzen. Es geht vielleicht mehr als man anfänglich immer meint! Ich hoffe, ich werde unsere Heimat in Zusammenarbeit mit Werner Kaspar und Gerd Wolter auch in Ihrem Sinne im Stadtrat vertreten.
Freundliche Grüße
Manfred Steffen Tel: 02485-466 Dreiborn, Thol 21
Kirmes in Dreiborn (Termine)
(26. Juni 2011, 23:37 Uhr)
08. Juli – 11. Juli Termine von Freitag dem 08. Juli bis Montag dem 11. Juli 2011
Freitag der 08. Juli:
Disconight mit SIDEWALK
Einlass: 20:00 Uhr
Eintritt: 8 Euro
Samstag der 09. Juli:
17:00 Uhr Treffen beim letztjährigen Hahnenkönig, anschließender Umzug und Ausgraben des Kirmesknochen
20:00 Uhr Kirmesball mit HELLO
Einlass: 19:30 Uhr Eintritt: 6 Euro
Sonntag der 10. Juli:
Frühschoppen ab 11:00 Uhr mit Happy Heart Ab 13:30 Uhr Kaffee und Kuchen
Montag der 11. Juli:
Dämmerschoppen mit Georg Hausmann Ab 13:00 Uhr
Hahneköppen mit anschließendem Königsball Ab 17:00 Uhr
Neues von "Unser Dorf hat Zukunft"
(25. Juni 2011, 14:15 Uhr)
Liebe Dreibornerinnen und Dreiborner,
wir haben Dreiborn für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angemeldet. Bis zu den Sommerferien will die Bewertungskommission im Kreis Euskirchen alle Dörfer bereisen. Nach Dreiborn kommt sie am 11.07.2011 um 11:45 Uhr, Kirmesmontag!
In 75 Minuten haben wir dann die Gelegenheit unser Dorf zu präsentieren und die Besonderheiten hervorzuheben. Wir würden uns freuen wenn die Bevölkerung uns unterstützen könnten.
Für gute Ideen sind wir dankbar. Bitte melden Sie sich /Ihr Euch per Email wenn Ihr zum Gelingen bei tragen könnt.
Hier noch einmal die Ziele des Wettbewerbs:
Das Gemeinschaftsleben in seiner vielfältigen sozialen und kulturellen Ausprägung im Dorf zu stärken, gleichzeitig die Eigenverantwortung für die Gestaltung des Lebensumfeldes zu fördern,
Perspektiven zur Entwicklung von Dorf und Regionen gemeinschaftlich zu entwickeln und umzusetzen, dabei wirtschaftliche Potentiale zu erfassen und zu nutzen und damit vorhandene Arbeitsplätze zu sichern, wo möglich neue zu schaffen,
die individuellen dörflichen Strukturen einschließlich der erhaltenswerten historischen Bausubstanz auf der Grundlage historischer und landschaftlicher Gegebenheiten zu erhalten und weiter zu entwickeln,
die Belange von Natur und Umwelt bei der Pflege der Kulturlandschaft und der Entwicklung des Dorfes als Wohn-, Wirtschafts- und Erholungsstandort bewusst zu machen und zu stärken.
Wir werden zusammen eine Präsentation erstellen aus der ersichtlich wird dass in Dreiborn schon viele Dinge umgesetzt wurden.
Das Team „Unser Dorf hat Zukunft – Dreiborn hat Zukunft“
Verena Wolter, Herbert Stoff, Kurt Heinen, Rolf Jöbges, Frank Haas, Werner Kaspar und Gerd Wolter
5. Downhill-Schlauchbootrennen des JGV Dreiborn
(20. Juni 2011, 13:50 Uhr)
Dreiborn.Völlig außer Atem tauchte plötzlich ein Gesicht kurz vor dem Steg des Löschwasserteiches auf. Hektisch reckte die maskierte Person, die aus den Fluten kam, die rechte Hand in die Luft, um sie dann quasi zeitgleich auf einen anthrazitfarbenen Knopf runtersausen zu lassen, der am Steg angebracht war. Zwei weitere Figuren tauchten auf, prusteten ein wenig Wasser aus und gingen, ebenfalls verkleidet mit bunten Masken, grünen Strumpfhosen und Harnischen auf dem Rücken, ganz selbstverständlich vor gut 700 Zuschauern an Land.
69 Teams am Start
Damit war der Durchgang für diese bunt maskierte Truppe beendet. Nach einer kleinen Verschnaufpause schnappte sich die Crew das noch tropfende Schlauchboot und marschierte damit den Berg wieder hoch zum Startbereich. Am Samstag fand zum fünften Mal auf dem Löschwasserteich zwischen Dreiborn und Berescheid das kultverdächtige „Downhill-Schlauchbootrennen“ statt. 69 Teams, denen mindestens drei bis fünf Mann Besatzung angehörten, gingen an den Start.
Viele Teilnehmer kamen aus der Region, viele jedoch auch aus den umliegenden Ballungszentren wie Köln oder Aachen. Ganze Arbeit leisteten in bewährter Weise die beiden Moderatoren Jochen Wiesen und Carlo Dederichs. Mit flotten Sprüchen hielten sie die Zuschauer besonders während des ein oder anderen Regenschauers bei Laune, denn Sonne und Wolken wechselten sich an diesem Tag auf den Eifelhöhen ab. Veranstalter der spektakulären Sause, bei der neben Bestzeiten vor allem der Spaß im Vordergrund stand, war der Junggesellenverein Dreiborn in Zusammenarbeit mit anderen Dorfvereinen. In den Tagen vor der Veranstaltung wurde eine 130 Meter lange Piste aus Holz und Folie zusammengezimmert, die mittels Pumpen und Wasser aus dem Löschteich geflutet werden konnte.
Auf diese Weise konnte man mit dem Schlauchboot einen künstlichen Wildwasserbach den Berg hinuntersausen. Mit bis zu 40 Kilometern pro Stunde bretterten die Bötchen in Richtung Teich, wo eine große Zuschauerkulissedie Teams anfeuerte.
Ins „Dreiborner Meer“
Manche Bootsbesatzungen machten einen „Salto mortale“, andere jagten wie ein flacher Stein über das Wasser bis hin zum Steg. Nur wenn alle drei Matrosen mindestens eine Hand am Boot hatten, durfte der Zielknopf betätigt werden. Um beste Wettbewerbsbedingungen herzustellen, hatten die Dreiborner vor einigen Jahren ihren Löschteich per Bagger um rund zwei Meter tiefer gelegt. Damit weist das „Dreiborner Meer“ an der tiefsten Stelle heute vier Meter auf. Vor dem diesjährigen Rennen mussten die Organisatoren feststellen, dass der See wegen zu geringer Niederschläge im Frühjahr zunächst recht leer war. Doch durch kluge Vorarbeit konnte der Wasserstand auf Normalhöhe angehoben werden.
Sieger des fünften Downhill-Schlauchbootrennens wurde das Team „Highspeed Softies – Automation Heinen“ aus Dreiborn mit einer Zeit von 18,29 Sekunden. Platz zwei erpaddelte sich die Mannschaft „Einer geht immer baden“ aus Gemünd mit 24,33 Sekunden. Die „Island Racer“ aus Dreiborn landeten mit 27,87 Sekunden auf Platz drei. Der „Vorbau AG“ aus Eicherscheid (Gemeinde Simmerath) wurde der Kreativpreis für das schönste Kostüm verliehen.
Feuerwehrfest zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr Dreiborn
(28. Mai 2011, 13:50 Uhr)
Dreiborn: Am gestrigen Freitag begann das "Feuerwehrfest zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Dreiborn" mit einer großen Schauübung an der Kirche im Ortsmittelpunkt.
Aus allen Richtungen kamen beinahe zeitgleich sämtliche Feuerwehren der Stadt Schleiden.
Dabei waren z.B. Oberhausen, Herhahn-Morsbach, Harperscheid, Gemünd, Schleiden und viele mehr.
Zunächst wurde ein Brand in der Kirche mit Verletzten simuliert, dazu wurde in der Kirche mithilfe von Nebelmaschinen eine realistische Situation dargestellt.
Nachdem die Verletzten geborgen waren und der Brand gelöscht war ging es zum zweiten Teil der Übung über:
Die Bergung von Gefahrgütern aus einem verunfallten Gefahrguttransporter.
Hierbei wurde eindrucksvoll die komplette ABC-Auststattung im Einsatz gezeigt.
Nach der Schauübung ging es für alle Anwesenden zum Spanferkelgrillen und zur Blaulichtparty im Feuerwehrgerätehaus über.
Dieser Text ist geschrieben worden von: Daniel Jäger
wir haben Dreiborn jetzt für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angemeldet. Bis zu den Sommerferien will die Bewertungskommission im Kreis Euskirchen alle Dörfer bereisen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. In 75 Minuten haben wir dann die Gelegenheit unser Dorf zu präsentieren und die Besonderheiten hervorzuheben.
Wir würden uns freuen wenn die Bevölkerung und die Dorfvereine dazu beitragen könnte/n.
Für gute Ideen sind wir dankbar.
Bitte meldet Euch per E-Mail, wenn Ihr zum Gelingen beitragen könnt.
Hier noch einmal die Ziele des Wettbewerbs:
Das Gemeinschaftsleben in seiner vielfältigen sozialen und kulturellen Ausprägung im Dorf zu
stärken, gleichzeitig die Eigenverantwortung für die Gestaltung des Lebensumfeldes zu fördern,
Perspektiven zur Entwicklung von Dorf und Regionen gemeinschaftlich zu entwickeln und umzusetzen, dabei wirtschaftliche Potentiale zu erfassen und zu nutzen und damit vorhandene Arbeitsplätze zu sichern, wo möglich neue zu schaffen,
die individuellen dörflichen Strukturen einschließlich der erhaltenswerten historischen Bausubstanz auf der Grundlage historischer und landschaftlicher Gegebenheiten zu erhalten und weiter zu entwickeln,
die Belange von Natur und Umwelt bei der Pflege der Kulturlandschaft und der Entwicklung des Dorfes als Wohn-, Wirtschafts- und Erholungsstandort bewusst zu machen und zu stärken.
Wir werden zusammen eine Präsentation erstellen aus der ersichtlich wird, dass in Dreiborn schon viele Dinge umgesetzt wurden.
Verena Wolter, Herbert Stoff, Kurt Heinen, Frank Haas, Rolf Jöbges, Werner Kaspar und Gerd Wolter
Neuer Anstrich für das Wartehäuschen an der Kirche
(26. Mai 2011, 16:10 Uhr)
Dreiborn: Agnes Wolter und die Jugendlichen vom Jugendrotkreuz schritten zur Tat und haben die Wartehalle an der Kirche neu gestaltet. Die Farbe stellte die Stadt Schleiden.Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Gerd Wolter dazu: Die Wartehalle wurde bei unserer Bürgerversammlung angesprochen und zum zweiten Mal haben unsere Jugendlichen bewiesen, dass sie anpacken können.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten. Mit kleinen Schritten können wir viel bewirken.
Fotos:
(Originalgröße per Klick auf das Bild)
Zukünftige Finanzierung der Homepage durch den Vereinsbund
(11. April 2011, 19:00 Uhr)
Dreiborn. Ab sofort wird die Dreiborner Homepage vom Vereinsbund, welcher die nötigen Mittel aus dem Ehrenamtsfond der Stadt Schleiden nimmt, finanziert. Wir, das Dreiborn.eu-Team möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für die Unterstützung und die einwandfreie Zusammenarbeit bedanken!
Neuer Vorstand der "Concordia"
(10. April 2011, 21:25 Uhr)
Dreiborn. Die Mitglieder des Musikvereins „Concordia“ sind offensichtlich mit der Arbeit ihres Vorstandes zufrieden. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend (25. März) im Dreiborner Vereinshaus votierten die Musiker mit einer deutlichen Mehrheit für die Wiederwahl des geschäftsführenden Vorstandes. Alter und neuer Vorsitzender ist Manuel Stoff.
Als stellvertretender Vorsitzender steht ihm André Stoff zur Seite. Edgar Hoss kümmert sich weiterhin um die Finanzen des Vereins. Zur Schriftführerin wurde erneut Melanie Claßen gewählt. Als Beisitzer berief die Versammlung Manfred Steffen, Stefan Hilgers, Verena Stoff und Linda Berners. Wie schon während der vergangenen zwei Jahre vertritt Herbert Stoff die „Concordia“ im Vereinsbund. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen, so Manuel Stoff, freue er sich auf die Arbeit in den kommenden zwei Jahren. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die Organisation eines großen Musikfestes anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums, das im Mai 2012 gefeiert wird. Anne Steffen, die Chronistin des Vereins, gab in ihrem Bericht einen ausführlichen Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2010/11. Der lebhafte Vortrag über die vielen Auftritte zu Geburtstagen, Goldhochzeiten, kirchlichen Anlässen oder über das intensive Probenwochenende in Rurberg löste einiges Schmunzeln aus. Den Höhepunkt bildete die Karnevalszeit, denn mit André Stoff stellte die „Concordia“ in dieser Session den Prinzen.
Im Juni dieses Jahres steht unter anderem eine mehrtägige Vereinstour zur Bundesgartenschau nach Koblenz bevor.
(Quelle: Kölner Stadtanzeiger)
Geplanter "Bürgerwindpark" Patersweiher
(03. April 2011, 11:15 Uhr)
Patersweiher / Dreiborn. Marcel Wolter (stellv. Bürgermeister) hat einen Entwurf für einen Vertrag zwischen der Stadt und den rund 30 Grundstückseigentümern des geplanten Bürgerwindparks bei Patersweiher erarbeitet. Dieser Vertragsentwurf wurde am Donnerstag vom Stadtrat angenommen. In dem Vertrag, der in Kürze unterzeichnet werden soll, wird zugesichert, dass ein Teil der Einnahmen aus dem Bürgerwindpark an die Bürger der umliegenden Orte verteilt wird. [...] Der Vertrag sieht weiter vor, dass der künftige Betreiber des Windparks die Schleidener Bürger finanziell beteiligen muss. Sie erhalten dann auch ihren Anteil am Ertrag. Das Eigenkapital der Bürger muss bis zu 25 Prozent am Bürgerwindpark betragen. [...] Vom Nutzungsentgeld erhalten je fünf Prozent die Dorfgemeinschaften von Ettelscheid, Scheuren, Dreiborn, Berescheid und Herhahn.
(Quelle: Kölnische Rundschau)
Neues Haltestellen-Wartehäuschen
(26. März 2011, 17:40 Uhr)
An der Dreiborner Feuerwehrwache, also der Bushaltestelle "Feuerwehr" wurde das Wartehäuschen in Fahrtrichtung Schöneseiffen, das sich noch innerhalb des Gebäudes befand, durch ein modernes Häuschen aus Glas ersetzt, so wie es auch in vielen Städten vorzufinden ist.
Schleiden-Dreiborn. - Bruno Ix schätzt Blumen am Altar. Sie symbolisieren Leben und Gedeihen. Am Sonntag, 20. März, werden viele Blumen den Altar in St. Georg in Dreiborn umrahmen: An dem Tag feiert der Geistliche sein 40-jähriges Ortsjubiläum. Im Ort ist der Pfarrer außerordentlich beliebt, die Kirche stets gut besucht. Ix dazu: „Vielleicht liegt es an meiner Einstellung, denn ich breche eher dasGesetz der Kirche als das Herz eines Menschen.“ Im Gespräch berichtet der 1936 in Viersen geborene Priester, wie es ihn nach Dreiborn verschlagen hat, welche Ziele er verfolgt und warum er sich in diesem Ort so geborgen fühlt. Ix besuchte die Volksschule in Viersen und wechselte als Zwölfjähriger zum dortigen Gymnasium. Im Kloster Ettal sollte er schließlich als junger Mann Abitur machen. Ix: „Das ging jedoch voll daneben.“ Er fühlte sich in der engen Klosterwelt nicht wohl und kehrte in seine Heimatstadt zurück, um dort das Abitur zu machen.
Bei den Jesuiten in Frankfurt studierte der eifrige Kirchgänger dann Theologie. Seine erste Stelle bekleidete er als Kaplan von 1965 bis 1971 in St. Cornelius in Hoengen-Alsdorf, danach wechselte er zunächst als Pfarrverweser nach Dreiborn. Ix: „Gott sei Dank blieb ich hier hängen. In Dreiborn, meinem geschützten Ort, habe ich meine Arche gefunden.“
Von Beginn an ging der zerbrechlich und zart wirkende Mann auf die Menschen im Dorf zu. Ihm lag und liegt es immer noch am Herzen, den Gläubigen einen menschenfreundlichen Gott zu vermitteln. Mit Menschen in Kontakt zu treten und mit ihnen auf Augenhöhe buchstäblich über Gott und die Welt zu sprechen ist denn auch der Schwerpunkt seiner Arbeit.
Authentisch
Was die Perspektive von Bruno Ix ungemein erweitert: Seit 1983 lebte er mit einer Frau und zwei inzwischen erwachsenen Kindern unter einem Dach. Die Kinder sagten „Vater“ zu ihm. Spricht Ix mit Brautpaaren über ihre Zukunft und ihre Ängste, mit Eltern über eine anstehende Taufe oder auch mit Paaren, deren Beziehung zerrüttet ist, über die Zukunft, dann kann er aus der eigenen Lebenserfahrung schöpfen. Das macht ihn so authentisch.
Ix: „Ich werde ernst genommen, wenn ich über Themen wie Ehe und Familie spreche.“ Unterschiede zwischen Verheirateten und Geschiedenen gibt es in „seiner“ Kirche nicht. Manche Gläubige behaupten, dass Bruno Ix die Zukunft der Kirche bereits jetzt lebt.
Allen Menschen begegnet der Dreiborner Priester mit größtem Respekt, denn: „Kommunizieren in der Kirche macht nur dann Sinn, wenn alle Menschen gemeinsam kommunizieren können.“ Daher ist jeder Mensch, egal in welcher Verfassung oder in welchem Status er sich gerade befindet, in St. Georg immer herzlich willkommen. Ausgegrenzt wird keiner.
Entscheidungen im Alleingang trifft Ix nie, in den ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern sieht er sowieso die Zukunft der Kirche. Die Festmesse, die die Dreiborner Gläubigen für ihren geschätzten Pfarrer am Sonntag, 20. März, in St. Georg organisieren, beginnt um 10 Uhr. Anschließend gibt es im Gotteshaus ein lockeres Zusammentreffen für alle Interessierten.
(Quelle: Kölner Stadt Anzeiger - Gudrun Klinkhammer)
(26. Februar 2011,13:00 Uhr)
⁂ Karnevalssitzung am 12.2.2011 ⁂
(14. Februar 2011, 20:05 Uhr)
Schleiden-Dreiborn. Die Karnevalssitzung des Dreiborner Vereinsbundes findet immer derart großen Anklang, dass die Aktiven locker zwei Veranstaltungen voll kriegen.
So auch am Samstag und Sonntag im jeweils voll besetzten Saal Hilgers. Ausschließlich einheimische Kräfte sorgten für Stimmung. Zunächst marschierten der Elferrat und das Prinzenpaar - Prinz André II. (Stoff) und Prinzessin Jeannine I. (Esch) - auf die Bühne.
Der Musikverein Concordia hatte die Aufgabe, die Regenten und die Bühnenbesetzung zu stellen.
(Quelle: Kölner Stadt Anzeiger)
(08. Februar 2011, 13:40 Uhr)
Kicker der DJK Dreiborn gewinnen erneut den "Futsal-Cup"
(27. Januar 2011, 19:30 Uhr)
Kreis Euskirchen / Dreiborn. In allen bisher ausgetragenen drei Futsal-Turnieren des Fußballkreises Euskirchen stand die DJK Dreiborn im Endspiel. Und nach dem Erfolg bei der Premiere im Jahr 2009 trug sich der B-Kreisligist durch einen 3:0-Finalsieg gegen SC Fortuna Kirchheim erneut in die Siegerliste ein.
Die Mannschaft bescherte ihrem neuen Trainer Christof Hilgers damit einen Einstand nach Maß. Mit den äußerst fairen Spielen hatten die Schiedsrichter Uwe Zisowsky (SG Bronsfeld / Oberhausen), Wilfried Ronig (DJK Dreiborn), Marcel Kinzel (Sportgemeinschaft 92) und Benedikt Greifenhofer (SV Nierfeld) keine Probleme. Entsprechend blickten die für den Freizeit- und Breitensport verantwortlichen Rudi Sass und Dr. Norbert Toporowsky auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück. Sass überreichte dem Sieger den Pokal. Dreiborn vertritt den Fußballkreis Euskirchen bei der FVM-Futsal-Endrunde am 26. Februar in Brühl.
Im ersten Halbfinale zwischen der DJK Dreiborn und dem VfL Kommern lag der VfL zur Pause nach einem Treffer von Simon Neugebauer mit 1:0 in Führung, doch nach dem Seitenwechsel drehten Armin Hoff und Sascha Haas das Blatt zugunsten der DJK. Im zweiten Spiel zwischen Fortuna Kirchheim und Frauenberg sahen die Fortunen nach einer 2:0-Führung durch Tore von Martin Kunze und André Berghaus schon wie der sichere Sieger aus, doch schaffte Norbert Pütz mit zwei Treffern noch den Ausgleich. Im Sechs-Meterschießen behielt Kirchheim knapp die Oberhand.
Den dritten Platz sicherte sich der SV Frauenberg durch ein 5:4 nach Sechs-Meterschießen über den VfL Kommern.
Nach den gezeigten Leistungen der Vorrunde war Fortuna Kirchheim im Finale leicht favorisiert, doch nach nur einer Minute Spielzeit führte Dreiborn durch ein Tor von Sascha Haas mit 1:0.
In den folgenden Minuten stand Dreiborn unter Druck und hatte in einigen Situationen das Glück auf seiner Seite. Mit dem 2:0 durch Juri Herman jun. war die Moral der Kirchheimer gebrochen. Das 3:0 durch Matthias Berners war nur noch reine Formsache.
Spieler für Dreiborn: Juri Herman sen., Matthias Berners, Marwin Werner, Juri Herman jun., Armin Hoff, Stefan Hoff, Matthias Herr, Andreas Wolter, Christian Wolter, Stefan Jäger, Sascha Haas, Jonas Fink.